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Orthodoxe keltisch-germanische Kirche
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Die orthodoxe keltisch-germanische Kirche (von orthodox griech. ορθός „richtig, geradlinig“, und δόξα Verehrung oder δοκείν „Glaube“, d. h. die richtige Verehrung oder rechte Lehre) und keltisch-germanisch im Sinne der Herkunft ist eine wiederbelebte christliche alte Kirche und Strömung. Sie ist liberal, frühchristlich und vom heiligen Stuhl in Rom unabhängig.
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Gründung der Kirche
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Der OOC (Orden vom Steinberg e.V.) gründete 2008 in Hamm diese Freikirche und stellte die erste Muttergemeinde Sankt Columban.
Bezeichnung
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Der Namensbestandteil "orthodox" soll einerseits auf die schon im frühen Mittelalter bestandene keltisch orthodoxe kirche hinweisen, die ihre bischöfliche Tradition bis Nachfahren der Keltenpriester zurückführt und andererseits auch zum Ausdruck bringen, das es sich um eine eigenständige, in sich aus Sicht der Mitglieder wahre Religion handelt. Die anderen 2 Begriffe rühren von der Herkunft aus der kelto-germanischen Epoche mit der ersten Missionierung von iroschottischen Mönchen auf den brittischen Inseln und Mitteleuropa her. Das Wort Kirche soll hingegen klarstellen, das es eine eigene und alte Glaubensgemeinschaft und Kirche ist, die gleichberechtigt neben allen (Volks-)Kirchen bestehen möchte.
Ziele
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Erklärtes Ziel war und ist es, sehr liberale natureligiöse Heidenchristen und Christen im Sinne des Apostel Paulus gleichermaßen in der alten othodoxen Form iroschottischen, christlichen Glaubens an Jesus Christus zu verbinden und das Verständnis für das Christentum, als auch die alten traditionellen Inhalte und die bodenständige Gläubigkeit an die beseelte Natur miteinander zu fördern. Dazu gehört aber im Besonderen die Hinwendung zum Menschen und Mitmenschlichkeit, zur Liebe zu allen Kreaturen wie man sie schuf, mit allen Schwächen und Stärken die sie bekamen. Ein Beitritt zu ökumenischen Verbanden wie VEF und ACK ist geplant.
Ursprung und Entwicklung
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Antike und frühes Mittelalter
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Die iroschottische Kirche entstammt dem Frühchristentum Irlands und Schottlands. Sie war als Teil der alten Kirche in Irland und Schottland verbreitet. Die ersten berühmten Bischöfe entstammten dem alten, keltischen Hochadel und waren vermutlich Nachfahren der Fili, einer keltischen Priesterkaste, wie zum Beispiel St. Columban der Ältere (Columcille). Klösterliche Lebens- und Glaubensgemeinschaften wie die Kuldee waren in England verbreitet, die sich angeblich auf Josef von Arimathäa und seine zwölf Begleiter als frühchristliche Missionare der keltischen Kirche in Brittannien begründeten. Eine Besonderheit zeichnet Irland und den iroschottischen Glauben dahingehend aus, das Irland unabhängig von Rom bereits in der Antike christianisiert wurde.Iroschottische Missionare wie Columban von Luxeuil verbreiteten diese christliche Glaubensform auch im damaligen gallo-römischen Germanien unter den Franken, also Deutschland, der Schweiz St. Gallus gründete das Klöster St. Gallen) bis hinunter nach Bobbio (Italien). Die Richtung ging im 12. Jahrhundert in der römisch katholischen Kirche auf,
Neuzeit
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Nachfolgekirchen existieren in Form der Iona Gemeinschaft und anderen, neuen Kirchen seit einigen Jahren. Die Orthodoxe keltisch-germanische Kirche entwickelte sich erst allmählich aus einem mit keltisch-frühchristlich geprägten Werten geführten Neodruidenorden, dem Orden vom Steinberg, zu einer christlichen Freikirche.
Glaubensinhalte
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Die orthodoxe, keltisch-germanische Kirche sieht sich in den Inhalten, Regel und der Liturgie in Ökumene mit allen christlichen Amts- und Freikirchen, sie ist allerdings vom heiligen Stuhl in Rom unabhängig. Besonderheiten wie Brighed (St. Brigit), die Maria der Gälen und die Túatha dé Danann, das Volk Gottes wie es in einer lateinischen Übersetzung steht, bilden ebenso wie die germanische Bezeichnung des Allvaters (als geschlechtsloses männlich-weibliches Wesen) oder die irischen 12 Apostel eine besondere, auch an vorchristliche Inhalte anknüpfende Glaubensform.
Iesus als Druide (originalzitat von St. Columcille) wird als Herr und Gott in trinitarischer Einheit wie auch in anderen Kirchen üblich verehrt. Er galt im frühen Brittanien als Sinnbild des göttlichen Kindes Mabon und als Vorbild an Tugenden.
Die Trinität Vater, Sohn und heiliger Geist wird ebenso wie die meisten der Konzilsbeschlüsse bejaht. Die ethischen Werte sind jenen der Kardinaltugenden anderer Kirchen gleich. Wie jede andere Buchreligion besitzt auch die orthodoxe keltisch-germanische Kirche natürlich die Bibel und die Evangelien des Neuen Testamentes als Quelle und Richtschnur des Christentums, aber ergänzend hierzu auch das "Naofa" und andere apokryphe Schriften (siehe Didache) und Evangelien.
Organisation
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Die Organisationsform ist hierarchisch, es gibt den Hauptsitz (derzeit in Hamm) und regionale Zentren in anderen Städten.
Weihe und Amt
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Laien, Postulanten und Novizen bilden die unteren Ränge und Diakone, Presbyter (vgl. Priester) und Episkopaten (vgl. Bischöfe) bilden den Klerus.
Mysterien
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Es gibt die 7 Mysterien
- Taufe/Taufr/Kindweihe (ab dem 1. Lebensjahr)
- Firmung
- Trauung
- Weihesakrament/Priesterweihe
- Eucharistie
- Beichte
- Krankensalbung
Feste und Kalender
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Als Hohefeste gelten die üblichen, meist katholischen christlichen Fest- und Sonntage und zusätzlich als Besonderheiten auch die traditionelle Feste des keltischen Jahreskreises.
Die 4 (normierten) Mondfeste, jeweils bei Vollmond:
Imbolc am 1.2. Beltaine am 1.5. Lughnasad am 1.8. Samhain am 1.11.
Die 4 Sonnenfeste, bei den Äquinoxien und Solstitien:
Alban Eiler am 21/22.3. Alban Heyfin am 21.6. Alban Elved am 21.9. Alban Arthan am 21.12.
Alle Festdaten sind angenäherte "Normdaten", gerade bei 4 Mondfesten richtet sich normalerweise das Datum nach dem Mondstand (siehe Vollmond) und differiert in jedem Jahr um ca. bis zu 4 Wochen zu den angegebenen Zeiten. Jene haben sich aus diesem Grunde etabliert, da sie eine gewisse Kontinuität zwecks Planung darstellen und um ca. 6 Wochen gegenüber den Sonnenfeste versetzt sind.
Ökumene
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Die orthodoxe, keltisch germanische Kirche pflegt Kontakte mit allen Glaubensrichtungen, insbesondere aber im Sinne der Ökumene mit den christlichen Kirchen und liberalen, christenfreundlichen naturreligiösen Gruppen.
Verbreitung
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Diese besondere Glaubensströmung ist seit nunmehr 6 Jahren in der westlichen Hälfte Deutschland verbreitet, in anderen, vergleichbaren Gemeinden auch auf den brittischen Inseln und der Bretagne.
Bücher
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- An leabhar naofa (das heilige Buch) Band I , Karl Uwe Eckert ISBN 3-8370-1969-1, BoD Verlag